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News

2009-07-07

GbEnglish version - Half-time at the Saale-Elster Viaduct
Half-time at the Saale-Elster Viaduct

As part of the construction of the railway line between Erfurt and Leipzig / Halle, the longest railway bridge in Germany is created south of Halle from 2006 to 2012.
At its completion, it will secure the traffic flows from Nuremberg to Berlin and from Frankfurt / M. to Dresden.

 

 Sheet piles Length Quantity 
 AZ 13  8,5 - 12,0 m 55 to 
 AZ 17/19  8,8 - 18,8 m 3 210 to
 AZ 25/26  9,7 - 24,2 m 5 380 to
 AZ 46/48  11,5 - 15,2 m 615 to
 Corner sections   115 to

 

Owner DB ProjektBau GmbH, DB AG
Contractor ARGE S-E-T (Hochtief, Adam Hörnig, Gerdum & Breuer)
Design engineer Ingenieurbüro Kinkel und Partner
Driving company Himmel und Papesch, Bebra

 

September 2009
 

 
FrFrench version - Mi-temps au pont surplombant la vallée de la Saale et de l'Elster
Half-time at the Saale-Elster Viaduct

En 2006 les travaux de construction du pont ferroviaire le plus long en Allemagne ont débuté au sud de Halle, dans le cadre de la construction de la ligne ferroviaire entre Erfurt et Leipzig / Halle.
À son achèvement en 2012, ce pont assurera les flux de trafic de Nuremberg à Berlin et de Frankfurt / M. à Dresde.

 

 Palplanches Longueur Quantités 
 AZ 13  8,5 - 12,0 m 55 to 
 AZ 17/19  8,8 - 18,8 m 3 210 to
 AZ 25/26  9,7 - 24,2 m 5 380 to
 AZ 46/48  11,5 - 15,2 m 615 to
 Raccords   115 to

 

Maître d'ouvrage DB ProjektBau GmbH, DB AG
Entrepreneur ARGE S-E-T (Hochtief, Adam Hörnig, Gerdum & Breuer)
Bureau d'études Ingenieurbüro Kinkel und Partner
Entreprise de fonçage Himmel und Papesch, Bebra

 

Septembre 2009
 

 
DeGerman version - Halbzeit an der Saale-Elster-Talbrücke
Half-time at the Saale-Elster Viaduct


Im Rahmen des Neubaus der Eisenbahnstrecke Erfurt – Leipzig/Halle entsteht von 2006 bis 2012 südlich von Halle die längste Bahnbrücke Deutschlands.

Sie sichert nach ihrer Fertigstellung die Verkehrsströme von Nürnberg nach Berlin und von Frankfurt/M. nach Dresden.


Die Hauptbrücke überquert auf einer Länge von 6.456 m die Saale-Elster-Aue in Ost-West Richtung, wovon in Bauwerksmitte ein Abzweig in Richtung Halle nach Norden mit 2.112 m geführt wird.

 

Abb. 1: Blick auf die Pfeiler 1 bis 7 zum Widerlager West

Nach den Rahmenplänen der DB AG erfolgt die Tragkonstruktion mit einzelligen Hohlkästen aus Spannbeton, die Überbausysteme sind vorwiegend Einfeldträger mit 44 Metern Pfeilerabstand. Lediglich in Bereichen mit Weichen und Gleisaufweitungen sind Stützweiten von bis zu 70 Metern bzw. bei dem Überwerfungsbauwerk (Abzweig nach Halle) von 110 Metern erforderlich.

Aufgrund der Lage des Bauwerkes in der Saale-Elster-Aue, als einer überregional bedeutsamen Auenlandschaft mit großer Vielfalt an Arten, wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Störungen der Landschaft und des Biotops möglichst zu reduzieren:

  • Neuordnung der Trinkwasserschutzzonen, dass das Bauwerk außerhalb der Zonen I und II liegt.
  • Abdichtung der Baustrassen in der Zone III.
  • Errichtung geschlossener Regenrückhaltebecken mit Leichtflüssigkeitsabscheidern und Auftriebssicherung zur Sicherheit bei Überströmung der Aue.
  • Vor-Kopf-Bauweise des Brückenbauwerkes in ökologisch besonders hochwertigen Bereichen.

     

 

Abb. 2: Typischer Rammplan (Pfeiler 40) Abb. 3: Rammarbeiten am Pfeiler 142
Abb. 4: Rammführung am Pfeiler 131 Abb. 5: Fertige Gründungsplatte am Pfeiler 8



 

Auch bei der Gründung der insgesamt 242 Pfeiler, die das Brückenbauwerk tragen, wurden ökologische Aspekte berücksichtigt:

  • Alle Pfeiler werden innerhalb mit Schlossdichtungen versehener Spundwandkästen flach gegründet.
  • Die Spundwände binden konstruktiv in die Stauschichten des anliegenden Buntsandsteines bzw. der tertiären Sedimente ein und sichern so die Trennung des Bauwerks vom Grundwasser.
  • Sie verbleiben im Boden und werden durch eine innenliegende Beschichtung dauerhaft gegen Korrosion gesichert.
  • Zwischen dem Fundament und der Spundwand erfolgt eine kraftschlüssige Verbindung. Das sichert die Lastabtragung über den Spundwandkasten und vermindert die Setzungen.
     


 

Abb. 6: Schalung der Pfeiler 138 und 139 Abb. 7: Rammung vor Kopf am Pfeiler 11


Aus rammtechnischen und konstruktiven Erwägungen sowie aus Gründen des Korrosionsschutzes (umlaufend gleiche Wandstärke der Profile) wurden für die Gründung der Pfeiler Z-Profile der Profilgruppen AZ17 und AZ25 eingesetzt.

Bis zum Juni 2009 wurden für

  • 147 Pfeiler
  • 2 Regenrückhaltebecken und
  • eine Dichtwand

insgesamt 9 375 Tonnen Spundwände geliefert.

Für 2009 bis 2011 sind noch einmal Lieferungen im Bereich von ca. 5 000 Tonnen geplant.

Damit ist die Saale-Elster-Talbrücke das in der Geschichte unseres Unternehmens größte Bauvorhaben an Land, das als Einzelauftrag gebucht wurde.


 Spundwände Länge Mengen 
 AZ 13  8,5 - 12,0 m 55 to 
 AZ 17/19  8,8 - 18,8 m 3 210 to
 AZ 25/26  9,7 - 24,2 m 5 380 to
 AZ 46/48  11,5 - 15,2 m 615 to
 Eckprofile   115 to

Bauherr DB ProjektBau GmbH, DB AG
Auftragnehmer ARGE S-E-T (Hochtief, Adam Hörnig, Gerdum & Breuer)
Planer (Spundwand) Ingenieurbüro Kinkel und Partner
Rammarbeiten Himmel und Papesch, Bebra

September 2009
 

 
ItItalian version - Half-time presso il Viadotto della Saale e Elster
Half-time at the Saale-Elster Viaduct

Nel 2006 la realizzazione del ponte ferroviario più lungo della Germania, é iniziato a sud di Halle, con la costruzione della linea ferroviaria tra Erfurt e Lipsia / Halle.
Dopo il completamento nel 2012, questo ponte garantirà i flussi di traffico da Norimberga a Berlino e da Francoforte / M. a Dresda.

 

 Palancole Lunghezze Quantità 
 AZ 13  8,5 - 12,0 m 55 to 
 AZ 17/19  8,8 - 18,8 m 3 210 to
 AZ 25/26  9,7 - 24,2 m 5 380 to
 AZ 46/48  11,5 - 15,2 m 615 to
 Profili angolare   115 to

 

Committente DB ProjektBau GmbH, DB AG
Contraente ARGE S-E-T (Hochtief, Adam Hörnig, Gerdum & Breuer)
Progettista Ingenieurbüro Kinkel und Partner
Imprese infissori Himmel und Papesch, Bebra

 

Septiembre 2009
 

 
 
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