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Decoration

Hafen Hennigsdorf

Als Neuentwicklung auf der BAUMA 2004 vorgestellt und im Hafen Hennigsdorf erstmalig eingebaut – die Spundbohle PU 22

Das Werksgelände der Elektrostahlwerke GmbH in Hennigsdorf liegt nördlich von Berlin und grenzt unmittelbar an die Havel - Oder – Wasserstraße.

Die vorhandene Kaimauer, eine Konstruktion aus Stahlbetonspundbohlen, und die Flächenbefestigung zwischen dem Portalkran und der Kaimauer müssen aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes erneuert werden.

Die neue Kaimauer ist mit einer Gesamtlänge von 170 m ca. 1,50 m vor der alten Konstruktion zu errichten und mit Verpressankern zu verankern. Der Entwurf ergab ein Profil Larssen 25 mit einer Bohlenlänge von 11,75 m. Als obere Abdeckung war ein Stahlbetonbalken vorgesehen.

Eine Besonderheit der Konstruktion lag in der Tatsache, dass die Verpressanker zwischen den vorhandenen Gründungspfählen der Kranbahn abzusetzen waren.

Im Rahmen eines Sondervorschlages wurde mit der Firma EUROVIA, NL Lindow, eine Lösung erarbeitet, die zu einer erheblichen Reduzierung der Kosten führte und vom Bauherrn letztendlich beauftragt wurde.

Der Sondervorschlag beinhaltetet folgende Elemente:

  • Ersatz der L 25 durch unsere neue PU 22 in S 355 GP
  • Staffelung der Bohlen mit 10,70 / 11,70 m Länge
  • Ersatz des Kopfbalkens aus Beton durch eine Abdeckung aus Stahl der Firma Anker Schröder

Besonders der Einsatz der PU 22, die erst auf der BAUMA 2004 dem Fachpublikum vorgestellt wurde, brachte eine Verringerung der Spundwandmenge von 411 t auf 285 t, ohne dass die statischen und korrosiven Anforderungen vernachlässigt wurden.

Die Staffelung der Bohlen reduzierte die Menge um weitere 10 t auf 275 t.

Auch, und das liegt in der Konstruktion des Profils mit dem verstärkt ausgebildeten Übergang vom Rücken zum Steg begründet, ist die PU 22 im Hinblick auf die zu erwartenden Bodenverhältnisse bestens dafür geeignet. Erste Baustellenbesuche haben das belegt.

Durch den Ersatz des Betonbalkens durch die Stahlabdeckung wurden weitere Kosten reduziert und die Bauzeit verkürzt.

Der Bauherr kann somit seine neue Kaianlage früher als geplant und kostengünstiger in Betrieb nehmen.

 Bauherr  Elektrostahlwerke Hennigsdorf GmbH
 Planer  Ingenieurbüro Grassl Greifswald
 Baufirma  EUROVIA Verkehrsbau Union GmbH, NL MLTU Lindow

 

Images

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